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run4unity
Sports4Peace fand am 9. Oktober 2005 einen ersten Höhepunkt bei einer weltweiten Friedensstaffel die unter dem Motto "run4unity" stattfand. Seither fanden und finden jährlich mehrere dieser Läufe statt.
Österreich sticht hier besonders hervor, da es bereits seit mehreren Jahren eine enge Kooperation mit dem Graz-Marathon und seit 2009 auch mit dem Dreiländereck-Marathon in Bregenz gibt.
run4unity 2011
In Graz
Am 09.10.2011 findet der Run4Unity zum 7. Mal im Rahmen des Graz-Marathon statt. Für viele ist er schon ein Fixtermin. Auch heuer setzen wir mit unseren gelben Run4Unity-T-Shirts – dank der Zusammenarbeit mit der Kleinen Zeitung – wieder einen sichtbaren Akzent.
In Bregenz
Am 02.10.2011 ist es wieder soweit: Zum 3. Mal findet im Rahmen des 3-Länder Bodenseemarathons der run4unity statt. Der Erlös aus den gelaufenen Kilometern (1 km = 1 €) kommt Bona aus Tansania und ihren vier Kindern zugute. Bona ist alleinerziehend und hat vor kurzem erfahren, dass sie mit HIV infiziert ist.
...und beim Benefizlauf in Enzersdorf/Fischa
Zum zweiten Mal findet der Enzersdorfer Benefiz-Herbstlauf als Run4Unity statt. Heuer als Final-Lauf des Laufcup Ost 2011, der jedes Jahr 8 bzw.9 Läufe in den drei Bundesländern Wien, NÖ und Burgenland zu einem Regionsübergreifenden Laufereignis vereinigt.
Die Geschichte des run4unity
Im Oktober 2005 verband erstmals eine Sport- und Solidaritätsinitiative der Jugend für eine geeinte Welt, der „run4unity“, im Rahmen eines Staffellaufes rund um die Welt, Hunderte von Städten. Der Countdown für die ersten Staffelläufe startete damals in Neuseeland. In Nagasaki gedachte man des 60. Jahrestags nach Abwurf der Atombombe. Die Jugendlichen liefen vom Einschlagpunkt der Bombe zu einem Heim, in dem Opfer betreut werden. Gegen jede Tradition veranstalteten in Jerusalem jüdische, christliche und muslimische Jugendliche gemeinsam einen Rundlauf zu den heiligen Stätten der drei großen monotheistischen Weltreligionen. Viele dieser Läufe waren mit einem sozialen Aspekt verbunden – jeder gelaufene Kilometer kommt Kindern und Jugendlichen in weniger entwickelten Ländern zu Gute! 2008 fand diese Initiative zum 2. Mal weltweit statt.
Was ist das Besondere am run4unity?
Sport- und Solidaritätsinitiativen gibt es viele. Mit dem Run4Unity spulen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht nur Kilometer herunter, sondern setzen ein Zeichen für eine geeinte Welt. Die weltweiten „Run4Unity“ wurden immer von einem internationalen Team vorbereitet. Auch österreichische VertreterInnen gestalteten etwa 2008 das multikulturelle Programm mit, welches im Anschluss an die verschiedenen sportlichen Aktionen von der Piazza Navona in Rom in die ganze Welt via Satellit übertragen wurde.
2007 verband eine Telefonkonferenz die Läufer und Läuferinnen vom Mariahilferplatz in Graz mit Jugendlichen aus Santo Domingo, deren Projekt unterstützt wurde. Wir sind überzeugt, dass die eine Menschheitsfamilie vor allem im Kopf eines jeden von uns beginnt. Der Run4Unity ist ein Beitrag dazu. Und: wenn es uns gut geht, dann sind wir eingeladen, uns auch für andere einzusetzen.
Im Jahr 2009 liefen wir in Graz mit voller Kraft für ein neues Projekt, nämlich das Baby Hospital in Bethlehem. Es befindet sich am Rande der Stadt und ist das einzige Kinderspital im palästinensischen Gebiet mit einer Frühgeburtenstation, Neugeborenen- und Kleinkinderabteilung sowie einer Physiotherapie. Der spitalseigene Sozialdienst betreut Familien über den Aufenthalt der Kinder im Hospital hinaus. Das Caritas Baby Hospital trägt zur Entwicklung in den palästinensischen Gebieten bei und finanziert sich hauptsächlich durch Spenden.
Zudem fand erstmals ein run4unity im Rahmen des Bodensee-Marathons statt.
